16 Antworten auf „Hier sind Ihre Meinungen gefragt!“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren

    Mich interessiert zu wissen, wo die Deponie genau zu stehen kommen soll. Können Sie mir dazu mehr Informationen senden?

    MfG

    1. Sehr geehrter Herr Lenherr

      Danke für Ihre Kontaktaufnahme!
      Sind wir richtig in der Annahme, dass Sie Gemeinderat von Wigoltingen sind?

      ZU IHRER FRAGE:
      Hinter dieser Webseite steht eine kleine Gruppe Thurgauer Bürger welche anonym bleiben wie AUCH ANDEREN BETROFFENEN UND/ODER INTERESSIERTEN BÜRGERN DIE SACHLICHE ANONYME GESCHÜTZTE DISKUSSION und INFORMATION ermöglichen will.
      Leider sehen wir hier keine andere Möglichkeit als den Schutz der Anonymität vor möglichen beruflichen Repressionen zu nutzen obwohl wir auch viel lieber „von Angesicht zu Angesicht“ diskutieren würden. Repressionen als reales Risiko deshalb, weil uns die Machtpolitik wie auch die Geschäftsmethoden von Herrn Stefan Geiges bestens bekannt sind, zusammen mit dem vielen Geld (wahrscheinlich einer der reichsten Winterthurer) von Herrn Truls Toggenburger und dem Thurgauer Netzwerk von Kantonsrat, Baumeisterverbandspräsident, Vorstand Gewerbeverband wie auch Geschäftsführer einer der nun grössten Baugeschäfte des Kanton Thurgaus Herrn Matthias Tschanen.

      ZU UNSEREN FRAGEN:
      Wie Sie unserer Seite entnehmen können haben wir viele Fragen und stellen einiges fest. Wir bitten Sie als informierten Gemeinderat von Wigoltingen, uns diese zu beantworten damit wir diese Plattform mit weiteren aktuellen sachlichen Informationen füllen können. Selbstverständlich werden wir unsere Feststellungen und Fragen nach dem neusten Wissensstand anpassen. Neben dem Schutz der Diskussion und der daran teilnehmenden Personen sind uns der Wahrheitsgehalt und die Sachlichkeit sehr wichtig.
      Danke für Ihre Bemühungen und Ihre Mitwirkung bei der Diskussion.

      Freundliche Grüsse

      Die besorgten Thurgauer Bürger

  2. Liebe Wigoltinger
    Gut kann man hier unbeschwert seine Meinung kundtun… das ist ja leider in unserem Kanton nicht immer anzuraten.
    Gerne nutze ich die Gelegenheit mich zur KVA, der Deponie und dem Outlet zu äussern:
    Die KVA dient hauptsächlich der Kehrichtentsorgung vom Thurgau. Dazu hat die KVA diverse starke ausserordentliche Sonderrechte, unter anderem ein MONOPOL, erhalten. Obwohl schon immer dafür völlig überdimensioniert will die KVA nun noch mehr Abfall von Konstanz importieren ohne dass dafür eine angemessene Gegenleistung für den Kanton Thurgau ausgewiesen ist. Im Gegenteil, Konstanz macht als Dank dafür unseren Detailhandel kaputt.
    Konstanz machte auch EINSPRACHE gegen das geplante Outlet in Wigoltingen…
    Anstatt dass die Interessen des Thurgaus vertreten werden ist die KVA zur Selbstverherrlichung verkommen. Dieses Gefahr geht eben von Monopolen wie bei Diktaturen gleichermassen aus.
    Nun will die KVA noch mehr Abfall aus Konstanz importieren und in Wigoltingen die Schlacke davon deponieren… Schlackendeponie von Abfall aus Konstanz statt einem Outlet mit Arbeitsplätzen… super gemacht!
    Ach ja, noch schlimmer, die KVA exportiert ja auch Schlacke nach dem Kanton St.Gallen der selber Deponienotstand hat (St.Gallen hilft ja unbeholfenen armen Nachbarn gerne). Klar hat dann St.Gallen das Gegenrecht, das heisst, man transportiert nun die Schlacke nach St.Gallen für teures Geld damit dann unsere Nachkommen die Schlacke in gleichem Umfang von St.Gallen entsorgen „dürfen“. Das ist nichts weiter als eine grosse Schuld mit hohen Zinsen die nirgends in den Büchern der KVA ausgewiesen ist (oder sind etwa Rückstellungen gemacht worden?)! Geschweige denn den ganzen Leerlauf mit Transporten welche nicht nur unnötig viel Geld kosten sondern auch die Umwelt und Bewohner unnötig belasten.
    Lassen sich die Thurgauer nun von den Konstanzern und den Zürchern gleichzeitig über den Tisch ziehen?
    Wird Zeit, wenn das Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Im Sinne der Wigoltinger und des Thurgaus.
    Habe geschlossen.
    Schönen Tag.

  3. Hallo zusammen
    Zufällig auf diese Seite gestossen.
    Ich muss mal was aus Sicht der St.Galler sagen:
    Es ist verwunderlich und unlogisch, dass der Kanton St.Gallen seine Deponien mit Thurgauer Matertial ohne Weiteres füllen lässt. Das Gegenrecht zum Entsorgen von St.Galler Material in den Thurgau ist nur beschränkt lukrativ, denn dieses ist auch mit erheblichen Mehrkosten durch weite teure Transporte verbunden. Oder übernimmt diese der KVA bzw. der Kanton Thurgau? Jemand bezahlt auf jeden Fall diese Leerläufe welche auf ca. 1 Mio. jährlich geschätzt werden können; am ende ja immer der Bürger und Steuerzahler!!
    Das Volumen der Deponie Burgauerfeld ist sehr beschränkt und der Kanton St.Gallen hat grosse Probleme neue Deponien zu erschliessen. Es müsste daher sparsam mit naheliegendem Deponievolumen gewirtschaftet werden will man nachhaltig sein und nicht später die Rückstände im Zick Zack durch die Schweiz karren müssen.
    Natürlich verbessert die zusätzliche Annahme von Material in eine Deponie (hohen Fixkosten) in kürzerer Zeit die Erfolgsrechnung und lässt die (aktuellen…) Verantwortlichen viel besser dastehen. Das macht sich gut bei einer Präsentation, das ist aber keine Kunst.
    Es wäre daher interessant zu wissen, was der VR-Präsident der ZAB, die die Deponie im Burgauerfeld betreibt, der Thurgauer Kantonsrat Kurt Baumann an der Richtplananstimmung vom 2017 zum Eintrag des direkten Konkurrentprojekts in den Thurgauer Richtplan gestimmt hat. Für die Interessen der Thurgauer, der St.Galler, der ZAB oder seine? Schwierig, schwierig… da müsste man sich entscheiden oder zumindest rechtfertigen.
    Oder war Herr Kurt Baumann zu diesem Thema, das ihn als VR-Präsident der ZAB (als Betreiber DER direkten Konkurrenzdeponie) direkt betroffen hat, an der Abstimmung gar nicht anwesend oder in den Ausstand getreten?
    Ich weiss es nicht, mich würde es aber schon interessieren.
    Herr Kurt Baumann ist ja auch in der Thurgauer Raumplanungskommission die sich mit diesem Thema befasst. Wäre auch spannend zu wissen, welche Interessen Herr Baumann da offenlegt und welche er vertritt.
    Mich wundert eben auch, warum ein Thurgauer (Staatsmann) einem hauptsächlich St.Galler Staatsbetrieb vorsteht. Irgendwie unlogisch.
    Gruss aus St.Gallen eines kritischen St.Galler Bürgers! ;o)

  4. @ Herrn Mathias Tschannen.

    Zur Richtplanabstimmung 2017, wo Du im Namen des Baumeisterverbandes TG eine brennende Rede gehalten hast, ist mir leider bis heute noch kein Verbandskollege begegnet der die Toggenburger Deponie unterstützt. Warum auch, ist ja nur zu unserem Nachteil! Es wurde im Baumeisterverband intern auch nicht gefragt, nicht mal informiert…

    Zustände wie zu Zeiten des Asphaltkartells, wo man froh sein musste, wenn man Asphalt (Belag) zu den teuren Bruttopreisen überhaupt bekommen hat (nur für Baustellen wo nicht das Kartell machen wollte), wünscht sich nämlich kein Baumeister zurück (nur Kartellmitglieder). Wenn Du dann im Kantonsrat im Namen des Verbandes Sachen wie Belagsimportverbot zu Gunsten des Kartells forderst muss man sich dann schon nach den Beweggründen bzw, der Interessenlage fragen.

    Weiter ist ein Kantonsrat dem Volk verpflichtet das einem gewählt hat!
    Gerne erwarte ich hier, Mathias, Deine Stellungnahme.
    Danke fürs Gehör.

  5. Hey liebe Leute, ausgeprägte Vetternwirtschaft für Eigeninteressen hat im Thurgau Tradition!!

    Hier eine passende Literatur zur Entspannung:

    O Thurgau. Ein Kantonsführer für Fortgeschrittene.
    Verfasser / Beitragende: Markus Schär.

    Bin mir sicher, da gäbe es noch viel zu erzählen.
    Mir kommen da gleich einige Geschichten zu den Personen (hier standen drei Namen – durch den Blog-Moderator aus Persönlichkeitsgründen gestrichen, sorry Susi) in den Sinn.

    Ueberlege mir aber noch, ob ich dies kuntun soll. Ist ja nicht ohne Risiko, auch wenn es hier angeblich sicher ist. Wenn ihr aber selber ein bisschen nachforscht findet ihr selber auch viel raus! Aber vorsichtig… wie im Kriminalfilm…

    Grüessli!!!

    Susi

  6. Folgende VERMUTUNGEN zu Thurgauer „Kartellen“ (ich verstehe darunter einen Zusammenschluss von Unternehmern) und deren Verbunde:

    Die Belagswerk- Zusammenschlüsse dienen hauptsächlich zur geografischen Aufteilung des Marktes zu den Anlagen und der „Preisoptimierung“ (Haben sogar die gleichen Preislisten).

    Die Behauptungen, das Billigbelag von Deutschland den Preis kaputt macht ist nicht haltbar, kommen doch praktisch im hohen oder gesamten Anteil die Bestandteile wie Bitumen, Splitt und Gas sowieso aus Deutschland.

    Die überhöhten Preise (und damit Gewinne der Kartellmitglieder) für den Belag der Verbunde bezahlt dann die öffentliche Hand weil diese zu 90% die Abnehmer des Belags sind (Gemeinde, Kanton, Bund usw.).

    Inwieweit zwischen den einzelnen „Werkverbunde (Kartelle)“ wie z.B. MOAG (Ostschweiz) und BHZ (Zürich, Schaffhausen, Cham) „Koordinationen“ stattfinden ist unbekannt, jedoch sehr wahrscheinlich.

    Es ist auch so, dass wenn Werke von Dritten (nicht vom Kartell) erreichtet werden (sollen), vom Werk- Verbund aktiv gegen diese vorgegangen wird z.B. mit Einsprachen (jahrelange Verzögerungen etc. wie dies die MOAG praktizierte oberhalb St.Gallen.. und 7 Jahre Verzögerung erreichte).

    Die Interessen der Kartelle werden auch von der Politik vertreten und offensichtlich drücken auch die zuständigen Behörden mehr als ein Auge zu (Respekt vor der Politik??).

    Die TOBAGA (Belagswerk der Firma Toggenburger in Neftenbach) gehört der BHZ an.

    Früher hatte die Firma Toggenburger auch „Abmachungen“ über Liefergebiete mit der Mobilbeton Frauenfeld getroffen: Die Mobilbeton kaufte Kieskomponenten bei Toggenburger wofür Toggenburger keine Betonlieferungen nach Frauenfeld tätigte. Wie das Heute geregelt ist, wo auch das Kieswerk Aadorf zu Toggenburger gehört, ist mir unbekannt. Vielleicht liefert Kieswerk Aadorf ja auch kein Beton nach Frauenfeld… dann gälte die Abmachung ja noch.

    Das neuste gegründete Kartell im Thurgauer Bau ist die sogenannte „Erde Thurgau AG“wo fast sämtliche relevanten Marktteilnehmer des Thurgauer Tiefbaus (die Kibag ist nicht dabei weil diese bereits in andere WEKO verfahren verwickelt ist) von den Herren S.Geiges und C.Parolari zusammengeführt wurden …. wäre spannend zu wissen was die an den Sitzungen alles besprechen.
    „unique Tiefbau Thurgau AG“ wäre wohl ein treffenderer Begriff.

    Ach ja, das Erde Thurgau AG Kartell hat ja auch gegen den 2017 Richtplaneintrag gestimmt (bzw. die damaligen Kantonsräte des Kartells welche ja auch mit Toggenburger verbandelt sind). AHA so ist das!
    Ist ja klar, wenn in 5km Luftlinie zum Projekt auch eine Deponie mit dem gleichen Material Kompartiment A vom Kartell geplant ist. Wären damit diese zwei Herren nicht befangen gewesen?

    Offensichtlich wachsen Kartelle auf Thurgauer Boden besonders gut.

    Aber ist ja klar, diese Kartelle sind die Retter des Thurgaus. Wenigstens stellen sie sich so dar und der Rest des Kantonsrat scheint dies zu glauben.

  7. Ich finde, der Standort in Wigoltingen ist aus mehreren Gründen sehr schlecht für so einen Deponiehügel: Verkehrstechnisch miserabel, egal von welcher Seite man hinfährt. Zudem hat der Kanton das Projekt weiter westlich geplant gehabt, was verkehrstechnisch zwar auch gleich schlecht ist aber von der Landschaft her weniger auffällig. Warum füllt man nicht ein Loch an einem verkehrstechnisch günstig erschlossenen Standort? Nicht umsonst hatte es beim ersten Richtplaneintrag welcher mit der KVA zusammen stattfand schon fast einen Aufstand in Müllheim gegeben. Und den Weinfeldern wurde damals versprochen, wenn man die KVA da bauen würde nicht der ganzen Lastwagenverkehr durch Weinfelden fährt. Mit der Deponie Wigoltingen wäre das gar nicht anders möglich. Sonst müsste man mit dem Lastwagen eine Tour de Thurgau fahren.
    Ich bin deshlab klar gegen die Deponie in Wigoltingen weil es bessere Standorte gibt und alte Versprechen immer noch gelten und eingehalten werden müssen!

  8. Der Kanton tg hat wenige 100 Meter westlich an einem besser gelegenen Standort bereits Land im Eigentum und Verträge fertig parat, ein weiter entwickeltes und besseres Projekt als die Firma Toggenburger. Finde es völlig irrational aus Thurgauer Sicht, wenn man einer Zürcher Firma wenige 100 Meter entfernt einen schlechteren Standort in den Richtplan einträgt anstatt den besseren Standort vom Kanton Thurgau selbst nebenan oder den klar besseren Standort einer Thurgauer Firma. Sorry, ich bin halt Thurgauer Patriot und für die Interessen der Thurgauer und nicht die der Zürcher. Die anderen schauen in ihrem Kanton auch für sich.

    Geiger. (kennt sich mit Richtplanung auch etwas aus)

  9. Hatte mich schon gefragt, warum Bagger verschiedener Unternehmer vermehrt auf den gleichen Thurgauer Baustellen anzutreffen sind. Sieht man ja den verschiedenen Hausfarben der Maschinen an.

  10. Grüezi miteinender
    Interessant was hier alles herauskommt. Nicht nur versucht die KVA hinter unserem Rücken die Kapazitäten zu verdoppeln, sondern will auch noch mit unzähligen Lastwagen durch Weinfelden in eine Deponie kesseln obwohl für die Bewilligung der KVA am Standort in Weinfelden ganz klar was anderes abgemacht und versprochen wurde. Wenn die KVA und/oder unsere Regierung in Weinfelden sowas plant, zulässt oder auch nur daran denkt, können die sich bereits jetzt schon auf revoltemässigen Widerstand einstellen. Wenn nötig werden wir nicht nur gegen eine neue, sondern auch gegen die bestehende Betriebsbewilligung der KVA vorgehen sollte auch nur ein einziger Lastwagen mit KVA- Schlacke durch Weinfelden karren.

    Freundliche Grüsse aus Weinfelden.

    Reto

  11. Sehr geehrte Damen und Herren

    Zur KVA Erweiterung/ Renovation. Ich halte es für richtig, dass man die Zukunft der KVA Weinfelden frühzeitig diskutiert und Möglichkeiten prüft. Sehr unglücklich war die schlechte Kommunikation der KVA in mehrerer Hinsicht. Zum einen die Art und der Zeitpunkt, zum anderen den Inhalt: Es kann nicht das Ziel einer KVA- Vergrösserung sein, Transporte von Konstanz nach Stuttgart in den Thurgau zu verlagern (wie von Herrn Peter Steiner gesagt)! Hier gehören die Interessen des Thurgaus in den Vordergrund gestellt, und nicht die von Konstanz. Thurgauer interessieren doch solche Transporte von Konstanz nach Stuttgart nicht; die EU subventioniert sogar Transporte zum Kartoffeln schälen von Deutschland nach Spanien! Die fahren noch viel blöder in der Weltgeschichte rum, und dies nicht wegen uns. Folgende Ueberlegungen habe ich zur Zukunft der KVA gemacht:

    Variante 1: Wenn die KVA vergrössert und neu gebaut werden soll und damit dann bis zu 80% Abfall von Konstanz aufbereiten wird, warum baut man dann die KVA nicht in Konstanz? Dann könnte man 80% der Transporte sparen und die Anlage wäre dort, wo die grösste Menge Abfall anfällt. Der Thurgau hat nun genug lange Abfall von Konstanz aufbereitet, jetzt ist Konstanz dran. Das wäre nicht mehr als fair und ein gutes Verhandlungsargument.

    Varante 2: Man baut eine vergrösserte KVA in Weinfelden. Dann wäre es doch ein muss, wenn 80% vom Abfall von Konstanz kommen, die restlichen 20% Abfall aus dem Thurgau aus der 20% Rendite einer solchen Anlage (alles andere wäre schlecht gewirtschaftet) finanziert werden könnte. Damit wäre dann die Abfallentsorgung im Thurgau sozusagen gratis bzw. das Geld stünde für andere sinnvolle Investitionen beim Staat zur Verfügung. Oder eine Steuererleichterung. Zwingend wären als Auflage die Anlieferung des Abfalls aus Konstanz mit der Bahn wie auch die Schlackenentsorgung mit der Bahn.
    Für sowas könnte man sicher viele Thurgauer überzeugen; diese Variante wäre mein Favorit.

    Variante 3: Man saniert die bestehende Anlage. Nur für Thurgauer Abfall reichen nämlich die Kapazitäten noch lange problemlos aus. Die Gebäudehülle aus Beton hat eine Lebensdauer von 80-100 Jahren und übersteht nochmals einen Technik-Zyklus. Alles andere wäre überflüssiger Luxus, unnötig teuer und auch schädlich für die Gesamt-Oekobilanz. So eine komplizierte Technik ist so eine KVA nun auch wieder nicht; Feuer brennen seit 1000enden von Jahren gleich…

    Es gibt sicher noch weitere Varianten oder Kombinationsmöglichkeiten. Man sollte aber schon früh in Verhandlungen mit Konstanz etc. um in guter Position die Interessen zu vertreten und darauf zu planen. Es bringt nichts, einfach eine grosse Anlage zu bauen um nachher Abfall „zukaufen“ zu müssen. Es muss umgekehrt laufen. Zudem gehören die Schlackenentsorgung wie auch die An- und Ablieferung genauso ins Konzept, auch als wichtiger Verhandlungsbestandteil mit Konstanz und den entsorgenden Schlacken-Deponien.

    Dies meine Meinung.

    Hoffen wir auf eine gute Lösung für den Thurgau.

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